Unser Züchterjubiläum 2017





Unsere Züchterlaufbahn oder.........
wie alles 1982 begann

von Karin Lemanowicz


34 Jahre Starbushway, schauen wir 34 Jahre zurück.
Im Sommer 1982 war es, da sahen mein Mann und ich zum erstenmal eine Maine Coon Katze. Sie saß in einem Tierbedarfsladen, auf einem der ausgestellten Kratzbäume. Wohlgemerkt - nicht zum Verkauf. Sie war Eigentum der Ladenbesitzerin, die die Kleine in der Schweiz gekauft hatte. Wir waren so angetan von diesem halbjährigen braungestromten Maine Coon Mädchen mit den dichten Büscheln in den Ohren und dem frechen Backenbart. Ihre Augen verfolgten uns neugierig und interessiert und sie schnurrte sofort als ich ihr seidiges Fell streichelte. Wir waren hin und weg und konnten unsere Augen gar nicht mehr von ihr lassen. Erst der Preis (damals schon 1200,- DM) brachte uns auf den Boden der Tatsache zurück
.

Das wars erstmal

Zu dieser Zeit lebten bei uns 2 kastrierte Hauskater Micki und Plumps.


Unser Hauskater Micki wurde 16 Jahre alt


Unser Hauskater Plumps wurde 18 Jahre alt


Jedenfalls spukte nun dieses Maine Coon Tier in unseren Köpfen und war fast täglich unser Gesprächsthema.

Wir mussten solch ein Tier besitzen!!

Wir sind sowieso angetan von allen Wildkatzenarten. Und nun gab es eine Rassekatze die solch ein wildes Aussehen hatte und doch sanft und verschmust war - und man konnte sie auch noch ohne Probleme in der Wohnung halten.
Wir wollten uns Züchteradressen besorgen.

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Tony mit den beiden Karakalweibchen Abiba und Asabi

Nicht einfach

Man darf sich das nicht vorstellen wie heute, im Zeitalter des Internets und dem Überangebot an Maine Coons und Massen an Maine Coon Züchtern. Man fand damals keinen Züchter und auch keine Anoncen in Katzenmagazinen. Auf Austellungen sah man damals so gut wie keine Maine Coon Züchter und wenn, dann mal ein oder zwei. Es gab zu dieser Zeit in Deutschland ganze 5 Züchter, die aber selber noch in den Anfängen waren. Über Umwege kamen wir an 3 Adressen. "Charmingcat" der damaligen Züchterin Ingeborg Jung (*1992 ). "Legendery" der Züchterin Irene Sommerfeld, die Tiere hatten für unseren Geschmack damals einen zu starken Persertyp. "Opeldienst" der Züchterin Elli Lück (*2001 ). der wegen der Haltung der Tiere für uns damals nicht in Frage kam. Aber die Jungtiere wurden meist nicht an Liebhaber verkauft oder überhaupt nicht verkauft, einige blieben als Zuchterweiterung bei den Züchter usw. usw.

Nichts zu machen!

Es verging bis zur Anschaffung einer Maine Coon bei uns noch ein gutes Jahr, in dem ich alles was es an Literatur über diese Rasse gab, verschlang und ich muß auch zugeben, der Preis war ein bißchen gewöhnungsbedürftig.

Aber man gewöhnt sich an alles

Im Februar 1983 ging alles ganz schnell, es mußte ein Maine Coon Kater her. Nach unendlichen Telefonaten und Kontakten fanden wir endlich einen in der Zucht "Fairygarden" der Züchterin Brigitta Stolper (*2012 ) aus den Linien Carmingcat. Einen Sohn des damals bekannten und sehr erfolgreichen "Baco ben Aisha of Charmingcat", unseren blaugestromten Mano., richtig hieß er "Campari of Fairygarden". Er war 5 Monate alt und wir konnten ihn sofort mitnehmen. Mano war genau das was wir uns erhofft hatten. Lieb schmusig, folgte uns auf Schritt und Tritt. Er war imposant und beeindruckend groß für sein Alter.

Wir waren stolz und glücklich!


1983,  Mano mit 6 Mon. bei uns. Wirkonnten ihn sofort vom Züchter mit 5 Mon. mitnehmen.

 


Und das war Mano mit mit 8 Monaten. Er entsprach genau unseren (damaligen!)Vorstellungen


Und das war er mit 10 Jahren, kurz darauf wurde er kastriert. 10 Jahre war er bei uns Deckkater und Vererber (1983-1993) Als Kastrat lebter er bei uns nochmal 10 Jahre. 1 Monat vor seinem 20 Geburtstag versagten seine Organe und wir mußten den schweren Weg der Erösung wählen und ihn einschläfern.


Warum nicht mal ausstellen.......war unser Gedanke

Wir stellten aus und hatten enormen Erfolg. Glücklich und aufgelöst kamen wir von unserer 1. Ausstellung mit 3 Pokalen nach Hause.

Unser Kater!!!....

.......hatte mit seinen 10 Monaten einige gestandene Kater seiner Rasse in der offenen Klasse mit
best Variety, best in Show und best of best geschlagen, darunter waren 3 Europachampion-Anwärter. Unser Stolz war grenzenlos. Waren wir erst skeptisch dem armen Tier eine Ausstellung zuzumuten, belehrte uns Mano eines besseren. Er war cool und aufgeschlossen und es schien im sichtlich Spaß zu machen im Mittelpunkt zu stehen.

Der Gedanke >Zucht< war geboren!!

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